15. April 2009 Sicherheit in der Gesundheitstelematik
geschrieben von Edgars Kalejs
Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist derzeit eines der anspruchvollsten und größten IT-Projekte weltweit und leitet die umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens ein. Die Gesundheitstelematik, also der Einsatz von Informationstechnik und Telekommunikation im Gesundheitswesen, wird hierdurch zwangsweise einer enormen Beschleunigung unterworfen, verbindet sie doch zwei Personengruppen, die nicht zu den IT- Technologieführern gehören: Den Patienten und seinen Arzt.
 
Geschätzte zehn Milliarden Datentransaktionen werden besondere Anforderungen an die IT-Sicherheit stellen. Der in Deutschland schon hochentwickelte Datenschutz muss sich beim digitalen Patienten noch bewähren. Und wie uns die Conficker-"Erfolgs"geschichte lehrt, finden manche Würmer gerade in Krankenhäusern ein hervorragendes Entwicklungsklima. Es wundert nicht, dass der Gesundheitsmarkt für die IT-Wirtschaft auch in Zeiten der Rezession Wachstum verspricht.

Der Arbeitskreis Sicherheit des eco Verbandes beschäftigt sich in seiner Sitzung am 6. Mai 2009 mit der Sicherheit in der Gesundheitstelematik. Vier Experten von der Bundesärztekammer und gematik (Betriebsorganisation der eGK) sowie von zwei Unternehmen (DGN und ICW) berichten über Datenschutz, eGK, Geschäftsmodelle und hochsichere Infrastruktur.

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